Was ist ein Translation-Memory-System?

Bei einem Translation Memory System (TM) wird der Ausgangstext in mehrere Segmente (Absätze, Sätze oder Wörter) gesplittet. Diese Segmente werden übersetzt und abschließend zusammen mit den Ausgangssegmenten in das TM abgespeichert. Damit entsteht ein digitales „Wörterbuch“, mit speziell auf den Kunden abgestimmten Übersetzungen und hoher inhaltlicher Konsistenz. Interne Qualitätsprüfungen und der optionale Einsatz von kundenspezifischen Glossaren sorgen für hohe Qualität.

Wie kann ich meine Dateien vorbereiten, damit der Übersetzungsworkflow optimal gestaltet werden kann?

Wenn bei der Erstellung einer Dokumentation bereits die Übersetzung eingeplant wird, ist allen geholfen. Der Kunde kann Kosten einsparen und wir die Dokumente effizient bearbeiten und übersetzen.

Optimale Voraussetzungen:

  • nach Möglichkeit keine PDF-Dateien zum Übersetzen liefern. Diese müssen für die Übersetzung von uns konvertiert werden, was automatisch zu einem Mehraufwand beim Layout führt.
  • einheitliche Formatvorlagen verwenden
  • Sätze nicht durch eine Absatzmarke trennen, sondern durch einen „weichen“ Zeilenumbruch. Sonst wird der Satz bei der Übersetzung zerrissen und das TM wird unbrauchbar
  • wurden spezielle Fachbegriffe bereits kundenseitig definiert, helfen Glossare zur Einhaltung der Konsistenz
  • technische Begriffe einheitlich verwenden
  • bei Abkürzungen entsprechende Legenden zur Verfügung stellen, um Rückfragen zu vermeiden

Wie entsteht der Preis für die Übersetzung?

Die Wortanzahl im ausgangssprachlichen Dokument ist die Basis für die Preiskalkulation. Die vom Kunden zur Verfügung gestellte Datei wird mit Hilfe von CAT-Tools auf Basis von eigenen oder vom Kunden gelieferten Translation Memories analysiert und berechnet. Dabei wird zwischen Neuübersetzungen, vorhandenen Übersetzungen und Wiederholungen preislich unterschieden.